Baustellenblog

An dieser Stelle informieren wir wöchentlich über den Baufortschritt am Reformationsplatz.
Begleiten Sie mit uns die Umsetzung der ersten großen Baumaßnahme zur Neugestaltung der Altstadt!

Veränderte Wegeführung

Auf der Südseite des Reformationsplatzes wurde in dieser Woche der unlängst fertiggestellte Gehweg entlang der Hausfassaden wieder freigegeben. Von der Treppe an der Mönchstraße (die Rampe ist noch nicht nutzbar) gelangt man nun zu Fuß wieder bis zur Carl-Schurz-Straße. Auf der eigentlichen Platzfläche schließen die Pflasterer derzeit die letzten Lücken.

Unterdessen befinden sich die Arbeiten der Wasserbetriebe nördlich der Kirche auf der Zielgeraden. Diese werden wieder von den Archäologen begleitet und entsprechende Funde gesichert. Da auch im Bereich des Durchganges zur Havelstraße an den Leitungen gearbeitet wird, ist dieser Durchgang nun für einige Wochen geschlossen worden. Der Zugang zu den Läden, Wohnungen sowie den Einrichtungen der Gemeinde St. Nikolai auf der Nordseite des Reformationsplatzes ist derzeit nur von der Carl-Schurz-Straße aus möglich. Entlang der östlichen Gebäude wurde nach dem Abtragen der alten Pflasterung eine bauzeitliche Zuwegung mit Schotter hergestellt, so dass die Eingänge erreichbar bleiben. Sobald die Arbeiten an den Wasserleitungen abgeschlossen sind, beginnt der Neuaufbau der Oberflächen. Erste Bordsteine wurden bereits gesetzt.

Wir bitten die bauzeitlichen Einschränkungen zu entschuldigen und stehen als Ansprechpartner für alle Anlieger zur Verfügung!

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Nördliche Fahrbahn

Die Pflasterarbeiten am Bürgersteig entlang der Häuser Carl-Schurz-Straße 48 bis Reformationsplatz 3 werden voraussichtlich zum Ende der 23. Kalenderwoche abgeschlossen sein. Rettungsfahrzeuge können die Straße bereits jetzt schon befahren.

Nachdem sich die Arbeiten auf der Südseite damit dem Ende zuneigen, wird die Bautätigkeit nun Schritt für Schritt auf die Nordseite der Platzanlage um die St.-Nikolai-Kirche verlegt.

Am 3. Juni wurden dort die Zäune umgestellt, um die bisherige Baustellenfläche bis an den Gehweg zu erweitern. Die Hauseingänge zwischen der Carl-Schurz-Straße 56, der Havelstraße 17A und dem Reformationsplatz 6 sind weiterhin begehbar. Wie auch schon auf der Südseite wird es hier abschnittsweise zu Beeinträchtigungen kommen. Es wird aber immer eine fußläufige Erreichbarkeit gewährleistet sein.

Die alte Fahrbahn wurde dort bereits aufgebrochen und abgetragen, um weitere Arbeitsschritte zu ermöglichen. So werden die Berliner Wasserbetriebe die Kanalschächte umbauen und neue Leitungen verlegen.

Voraussichtlich Ende Juni wird der schmale Durchgang zur Havelstraße temporär geschlossen. Für Zugänge zu den Häusern wird es aber stets Alternativen geben.

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Rampe

Der Verbindungsweg zwischen der Mönchstraße und dem Reformationsplatz wurde so umgestaltet, dass er zukünftig auch für bewegungseingeschränkte Personen nutzbar ist. Die neue Treppenanlage wird durch eine Rampenbahn in zwei Teilabschnitten barrierefrei nutzbar.

Es sind nur noch Restarbeiten nötig. Die neuen Laternenmasten stehen aber bereits. Aktuell wurde auch schon der direkte Zugang zum Wohnhauseingang des anliegenden Gebäudes geöffnet.

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Stadtmöbel

Nachdem die Pflasterarbeiten weiter voranschreiten, sind nun die ersten Ausstattungselemente hinzugekommen. Der Reformationsplatz wird durch die neuen Stadtmöbel weiter aufgewertet. In der Sichtachse des Marktes und der Mönchstraße in Richtung Treppenanlage wurde eine individuell gestaltete lange Sitzbank aufgestellt. Dort kann ein einladender Treffpunkt entstehen, welcher bislang fehlte. Später sollen hier noch Informationsstelen sowie ggf. Kunst am Bau ergänzt werden. An der St-Nikolai-Kirche stehen im Schatten der alten Bäume die ersten beiden klassischen Sitzbänke. Drei neue Fahrradständer wurden ebenfalls installiert.

Die demontierten Gaslaternen vor der südlichen Häuserreihe werden derzeit aufgearbeitet und kehren in Kürze an ihre alten Standorte zurück. Auch die historischen Gaslaternen auf dem Platz nördlich der Kirche werden nach einer Aufarbeitung erhalten bleiben und um eine ehemals auf der Südseite stehende Gaslaterne ergänzt. Die aktuell noch verpackten zusätzlichen Laternen auf dem südlichen Platz sind den alten Schinkelleuchten nachempfunden und werden als LED-Leuchten ausgeführt. Sie fügen sich in das Gesamtbild ein. Seitens des Leuchtenbetreibers werden leider keine zusätzlichen Gaslaternenstandorte mehr errichtet, die hier jedoch für eine bessere Beleuchtung notwendig wurden.

 

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Durchgang

Die Pflasterarbeiten auf der Südseite schreiten weiter voran und die neue Platzgestalt wird immer sichtbarer. Auch an der neuen barrierefreien Treppen- und Rampenanlage zur Mönchstraße wurde mit der Kleinstein-Pflasterung begonnen.

In einem neuen Schritt der Umbaumaßnahmen ist der Zugang zu den Häusern Reformationsplatz 6 bis 8 hinter dem Chorraum der St.-Nikolai-Kirche temporär nur über Breite Straße / Kirchgasse und den Hof möglich.

Die Flächen des zweiten Bauabschnitts auf der Nordseite des Reformationsplatzes werden weiterhin noch als Materiallager genutzt. An der Carl-Schurz-Straße konnte aber bereits mit dem Setzen der neuen Bordsteine begonnen werden.

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Rampe

Nachdem in den letzten Wochen der Abriss der alten Treppen-/Rampenanlage – die den Reformationsplatz mit der Mönchstraße verbindet – erfolgte, befindet sich der Neuaufbau nun bereits in vollem Gange.

Tag für Tag wird ein Stück mehr sichtbar, wie die zukünftige, den aktuellen Anforderungen an die Barrierefreiheit entsprechende, Rampenanlage entsteht. Diese wird von hellen Granitelementen eingefasst.

In den Flächen hinter diesen Elementen werden zukünftig Beete angelegt und Laternen installiert, während die Bereiche links und rechts an den Gebäudefassaden weiterhin einen kurzen Weg über einzelne Treppenstufen ermöglichen.

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Pflasterung

Die Arbeiten auf dem südlichen Reformationsplatz schreiten voran. In sorgfältiger Handarbeit werden nun die Pflastersteine verlegt, die zuvor frisch aufbereitet und nun mit neuen Exemplaren gemischt eingesetzt werden.

Nach der erfolgreichen Überprüfung der Musterflächen im November letzten Jahres fiel die Entscheidung in Abstimmung mit der Denkmalpflege für diese Steinmischung. Im Endergebnis entsteht eine farblich leicht variierende und interessante Bodenfläche, die im Zusammenhang mit der St. Nikolai-Kirche ein neues harmonisches Gesamtbild ergibt. Die Plattenbahn vor der ehemaligen Volkshochschule nähert sich bereits dem Endzustand.

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Baumscheiben

In der letzten Woche wurden auf der Südseite des Platzes die neuen Baumscheibenroste montiert. Diese wurden zuvor extra individuell für die jeweiligen Bestandsbäume konstruiert und angepasst.

Im Gegensatz zur bisherigen Situation mit stark verdichtetem Boden (s. Fotogalerie) werden die hochliegenden Wurzeln nun geschützt. Die Bewässerung und Belüftung der Bäume wird so sichergestellt und verbessert.

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Abriss

Damit Neues entstehen kann, muss Altes zunächst weichen. In der letzten Woche wurde mit dem Abriss der Rampen-/Treppenanlage zwischen Reformationsplatz und Mönchstraße / Markt begonnen. Die teils massive Stahlbetonkonstruktion wurde mit einem Abbruchhammer zertrümmert, Lärmbelästigungen waren leider unvermeidlich.

Die Maßnahme erfolge in enger Abstimmung mit den Anliegern, denn zeitweise konnten die Bewohner nur über den Hof in Ihre Wohnungen gelangen und auch die wertvollen Grabungsfunde im benachbarten „Knochenkeller“ durften keinen starken Erschütterungen ausgesetzt werden. Das Altstadtmanagement koordinierte im Vorfeld all diese Belange.

In den nächsten Tagen erfolgen die noch ausstehenden Abbrucharbeiten, bevor mit der Neuanlage einer Rampen-/Treppenanlage begonnen wird, die den aktuellen Normen der Barrierefreiheit entspricht. Wir werden die Entstehung hier weiter begleiten.

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Es geht weiter!

Nach der winterbedingten Pause wurden die Arbeiten in dieser Woche wieder aufgenommen.

Als nächste Maßnahme steht der Abriss der Rampenanlage zur Mönchstraße an. Daher wurde bereits jetzt der Durchgang gesperrt, der Zugang zum Wohnhaus Reformationsplatz 4A ist weiterhin gewährleistet. Vom 03.03.-05.03.2021 kann der Zugang für die Mieter des besagten Hauses nur über den Hof erfolgen, was bereits mit der Hausverwaltung abgestimmt ist. Anschließend bleibt der Abgang zur Mönchstraße für die Bauarbeiten gesperrt, die Zuwegung erfolgt zur Carl-Schurz-Straße entlang des Bauzaunes. Die Rettungwege bleiben gewährleistet.

Während der Abrissmaßnahme wird es von Mittwoch bis Freitag kommender Woche leider zu erheblichen Lärmbelästigungen kommen, da die Betonwände weggestemmt werden müssen. Wir bitten entstehende Unannehmlichkeiten bereits jetzt zu entschuldigen.

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