Baustellenblog

An dieser Stelle informieren wir wöchentlich über den Baufortschritt am Reformationsplatz.
Begleiten Sie mit uns die Umsetzung der ersten großen Baumaßnahme zur Neugestaltung der Altstadt!

Feierliche Eröffnung des Reformationsplatzes Im Rahmen des Tags der Städtebauförderung am 14. Mai 2022

„Auf den Platz, fertig, los!“ – Unter diesem Motto wurde der Reformationsplatz im Rahmen des Tags der Städtebauförderung am 14. Mai 2022 feierlich eröffnet. Bundesweit fanden in über 550 Städten und Gemeinden Stadtteilführungen, Baustellenbesichtigungen, Ausstellungen, Feste und viele weitere Veranstaltungen statt, um an konkreten Beispielen vor Ort zu zeigen, was die Städtebauförderung leisten kann. Ein gelungener Anlass, um auch das Fördergebiet der Altstadt Spandau samt des neugestalteten Reformationsplatz an der St. Nikolai-Kirche offiziell zu präsentieren.

Neben dem Marktplatz und dem Rathausvorplatz ist der Reformationsplatz einer der bedeutendsten Plätze in der Altstadt Spandau. Seine Neugestaltung ist daher ein wichtiger Baustein im Rahmen der Altstadtsanierung. Pünktlich zum Eröffnungsfest wurden die Bauarbeiten am Reformationsplatz erfolgreich abgeschlossen und aus dem in die Jahre gekommenen Reformationsplatz ist ein wahres Schmuckstück geworden.

Der Programmtag startete zunächst mit einer Orgelandacht in der St. Nikolai Kirche. Zur anschließenden feierlichen Übergabe des Platzes an die Öffentlichkeit fand Pfarrer Björn Borrmann, neben Staatssekretär Christian Gaebler und Bezirksstadtrat Thorsten Schatz, die richtigen Worte, um den historischen Platz in der Altstadt Spandau gebührend einzuweihen.

Einer der Höhepunkte war die anschließende Übergabe der Städtebauförderplakette, mit der kenntlich gemacht wurde, dass die Neugestaltung des Reformationsplatzes durch Fördermittel aus dem Programm „Lebendige Zentren und Quartiere“ ermöglicht wurde. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung wurde bei einem Sektempfang gemeinsam angestoßen und die beteiligten Akteure kamen ins Gespräch mit den vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Für die musikalische Untermalung sorgte ein Konzert der Turmbläser.

Im Anschluss bot sich dann die Möglichkeit bei Kirchturmführungen über den Dächern der Altstadt einen Blick auf die bauliche Entwicklung Spandaus zu werfen.

Das Altstadtmanagement Spandau begleitete den gesamten Tag mit einem sehr gut besuchten Infostand und führte spannende Gespräche zu den vielen weiteren Entwicklungszielen der Altstadt.

Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die an den Feierlichkeiten teilgenommen haben. Darüber hinaus bedanken wir uns bei der Kirchengemeinde St. Nikolai, dem Bezirksamt Spandau und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für die gute Zusammenarbeit.

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Eröffnungsfest

Bundesweit finden am 14. Mai 2022, dem Tag der Städtebauförderung, in über 550 Städten und Gemeinden Stadtteilführungen, Baustellenbesichtigungen, Ausstellungen, Feste und viele weitere Veranstaltungen statt, um an konkreten Beispielen vor Ort zu zeigen, was die Städtebauförderung leisten kann.

Ein passender Zeitpunkt, um den neugestalteten Reformationsplatz der Öffentlichkeit zu übergeben! Am Samstag, den 14. Mai 2022 von 12 bis 15 Uhr laden wir Sie unter dem Motto „Auf den Platz, fertig, los!“ herzlich ein, den Platz zu erkunden.

12 Uhr: Orgelandacht in der Kirche St. Nikolai

12:30 Uhr: Reden und Übergabe der Städtebauförderplakette
(Staatssekretär Christian Gaebler, Bezirksstadtrat Thorsten Schatz, Pfarrer Björn Borrmann)

13 Uhr: Platzkonzert der Turmbläser und Sektempfang

13:30 und 14:30 Uhr: Führungen über den Platz und Kirchturmführungen
(für die Turmführungen Anmeldung am Infostand)

Durchgehend: Infostand von Altstadtmanagement und Stadtentwicklungsamt

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Baustellensitzung

Seit fast zwei Jahren – und somit über die gesamte Bauzeit – fand dienstags regelmäßig eine Baustellensitzung statt. Vertreten waren das Straßen- und Grünflächenamt als Bauherr, der Landschaftsarchitekt, die Baufirmen, die Kirchengemeinde und das Altstadtmanagement. Zeitweise waren auch weitere Fachplaner sowie die Kontaktarchitektin, der Denkmalpfleger sowie der Archäologe eingebunden.

Die Sitzungen dienten zur Abstimmung des wöchentlichen Bauablaufes und der Klärung aller offenen Fragen. Auch die Anwohnerbelange und Bürgeranfragen wurden von uns hier eingebracht und im Nachgang entsprechend beantwortet.

Während solche Sitzungen üblicherweise in einem Baucontainer stattfinden, hatten wir in der Altstadt aufgrund der Corona-Situation und der örtlichen Lage die Besonderheit, dass die Kirchengemeinde St. Nikolai stattdessen das Kirchengebäude zur Verfügung stellte. Hier konnte ausreichender Abstand für Präsenztreffen gewährleistet werden und zugleich stand die Kirche nicht nur auf dem Platz irgendwie immer im Mittelpunkt.

Heute fand dieses regelmäßige Zusammenkommen aller am Bau Beteiligten zum 76. und vorerst letzten Mal statt. Vielen Dank an alle Mitwirkenden für die stets gute und angenehme Zusammenarbeit!

Endspurt

Wie aufmerksame Beobachter sicherlich schon bemerkt haben, befinden sich die Bauarbeiten nun auf der Zielgeraden.

In den letzten Tagen und Wochen wurden die letzten offenen Pflasterflächen geschlossen, die noch fehlenden Rabattengeländer ergänzt und weitere Pflanzungen vorgenommen. Auch die Stadtmöbel in Form von Bänken, Fahrradständern und Papierkörben haben ihren Platz gefunden. Bei den Papierkörben konnte mit der BSR abgestimmt werden, dass hier nicht die orangenen Standardbehälter, sondern eine hochwertigere und zurückhaltendere Form verbaut wird, welche sich gut in das Umfeld einpasst.

Nun erfolgen noch kleinere, nicht immer sofort sichtbare Restarbeiten und die Pflanzflächen werden regelmäßig gewässert, damit alles gut anwächst. Hierfür sorgt u.a. eine automatische Beregnungsanlage.

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Förderplakette

Die Neugestaltung des Reformationsplatzes ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der Altstadtsanierung. Finanziert werden die Maßnahmen im Förderprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ aus der Städtebauförderung – ein Bund-Länder-Programm zur Stärkung von Stadt- und Orts(teil)zentren.

Während sich die entsprechenden Logos bspw. auf dem Bauschild oder den Produkten der Öffentlichkeitsarbeit wiederfinden, werden besonders wichtige Vorhaben vom Fördermittelgeber dauerhaft gekennzeichnet. So wird kenntlich gemacht, dass diese Maßnahme durch den Einsatz von Städtebaufördermitteln ermöglicht wurde. Und man muss sagen: die Plakette sieht sogar richtig gut aus!

Anlässlich des Tages der Städtebauförderung am Samstag, den 14. Mai 2022 wird der Platz feierlich eröffnet und die Plakette enthüllt. Merken Sie sich den Termin schon mal vor. Wir informieren in Kürze über das Programm.

Pflastersteine

Pflastern, pflastern, pflastern heißt es derzeit auf dem Reformationsplatz. Seitdem der Boden wieder frostfrei ist, sind die Pflasterer fleißig bei der Arbeit. Einerseits werden die großen noch offenen Weg- und Flächenbereiche geschlossen, andererseits erfolgen die Arbeiten an den kleinen schwierigen Stellen, z.B. im Bereich der Intarsien der Gruft sowie an den Kellerlichtschächten.

Zum Einsatz kommt das sogenannte Bernburger Mosaikpflaster – abertausende Steine werden verlegt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich das Pflasterbild auch bei mehreren beteiligten Pflasterern möglichst überall gleicht – denn jeder hat seine eigene Handschrift.

Zum eingesetzten Material siehe auch: HIER

 

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Pflanzungen

Mit Beginn des Frühjahrs endet auch die Frostperiode. Zeit, mit den Pflanzungen fortzufahren.

So wurde der dritte Rasenspiegel unlängst mit dem fehlenden Rollrasen belegt. Rund um das Denkmal auf der Nordseite wurden erste Sträucher in die Erde gesetzt.

Und auch das bezirkliche Grünflächenamt hat die erste Wechselbepflanzung in den beiden Pflanzflächen seitlich des Kircheneingangs vorgenommen. Hier erfolgt zukünftig mehrmal jährlich eine saisonale Bepflanzung.

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Grünflächenumrandungen

Nachdem die Borde gesetzt und Parkbänke ihren an Bestimmungsort gebracht wurden, nimmt die Nordseite der Platzanlage weiter Gestalt an. Aktuell werden die niedrigen Grünflächenumrandungen installiert. Für diese Rabattengeländer sind teilweise noch aufwendige Bohrungen nötig, teilweise wurden diese schon eingesetzt.

Auch die Pflasterarbeiten schreiten voran. Das gute Wetter der letzten Wochen wurde genutzt, um die Restflächen weiter zu schließen. So konnte unter anderem der Bereich vor den Lichtschächten am Gemeindehaus schon fast vollständig verschlossen werden.

Analog zu den beiden Gruftanlagen auf der Südhälfte hat nun die nördliche Gruft ebenfalls ein Stahlband erhalten, um den Umriss dieser historischen Besonderheit sichtbar abzubilden.

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Lückenschluss

Nach einer kurzen Unterbrechung aufgrund der Weihnachtsfeiertage und der Witterungsverhältnisse gehen die Arbeiten am Reformationsplatz nun schon seit einigen Wochen weiter. Dieser Tage werden die letzten Lücken der Borde geschlossen, so dass der Platz seine endgültige Form erhält.

Sobald das Wetter es zulässt, wird der noch fehlende Rollrasen verlegt. Bis dahin werden die noch ausstehenden Pflasterflächen vervollständigt. Die neu angefertigten Kellerlichtschächte an einem Gebäude der Kirche wurden eingebaut, so dass sich wiederum offene Restflächen reduzieren.

Auf der Nordseite werden derzeit sowohl die Rabattengeländer an den Einfassungen der Pflanzflächen montiert als auch erste Stadtmöbel wie Bänke aufgestellt. Es geht sichtbar voran!

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Jahresende

Ganz fertig ist der Platz im Dezember nun leider doch nicht mehr geworden. Dennoch wurde bis zum Jahresende noch viel geschafft. Zuletzt konnten wenige Tage vor Weihnachten die Köpfe der Gaslaternen auf der Nordseite des Platzes montiert werden. Einige Wochen zuvor wurde bereits das Denkmal neu eingeleuchtet.

Nun stehen noch einige Restarbeiten an, die jedoch von der weiteren Witterung abhängig sind. Dies betrifft z.B. die Instandsetzung der Kellerlichtschächte an zwei privaten Gebäuden. Erst wenn diese abgeschlossen sind, können die Pflasterarbeiten in diesen Bereichen fortgeführt werden. Weiterhin fehlen noch die Pflasterung des diagonalen Weges nördlich der Kirche sowie Restflächen rund um das Joachims-Denkmal. Einige Lücken in den Borden sind noch zu schließen und eine letzte Fläche erhält noch ihren Rollrasen. Bänke und Fahrradbügel stehen zum Einbau bereit.

Solange die Temperaturen zu kalt für die ausstehenden Arbeiten sind, sind auch keine Bauarbeiter anzutreffen.

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