Baustellenblog

An dieser Stelle informieren wir wöchentlich über den Baufortschritt am Reformationsplatz.
Begleiten Sie mit uns die Umsetzung der ersten großen Baumaßnahme zur Neugestaltung der Altstadt!

Nordseite

Während auf der Südseite die Leitungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe bis zum Ende dieser Woche planmäßig abgeschlossen werden, wurde die Nordseite nahezu vollständig abgeräumt. Auch die Archäologen kamen wieder zum Einsatz. Hier konnte der Zugang zu einer Gruft auf der nördlichen Seite der Kirche freigelegt und dokumentiert werden. Unterdessen haben Restauratoren das Schinkel-Denkmal sowie das Joachims-Denkmal begutachtet. Derzeit erfolgen Abstimmungen zu den notwendigen Reinigungsarbeiten und Reparaturen, erste Probefugen wurden angelegt. Der Tag des offenen Denkmals am vergangenen Sonntag war gut besucht und ermöglichte den Besuchern Einblicke in die Baustelle und die Historie des Platzes. Der Kontaktarchitekt des Förderprogramms „Lebendige Zentren und Quartiere“ führte die Besucher in zwei Durchgängen mit je ca. 20 Teilnehmern über den Platz.

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Fortschritt bei Leitungsarbeiten

Die Sanierung und Neuanpassung der Entwässerungsanlagen sind auf der Südseite des Platzes bereits fortgeschritten. Alte Kanalelemente wurden abgeräumt und neue auf die zukünftige Höhe des Pflasters angepasst.

Die Arbeiten an den bestehenden Stufen des Joachims-Denkmals beginnen in der kommenden Woche. Diese werden ebenfalls an das neue Höhenniveau angepasst.

Die Abräumarbeiten auf der Nordseite sind ebenso vorangekommen. Es wurden Flächen an der Kirche, der Carl-Schurz-Straße und um das Krieger-Denkmal freigelegt.

Anlässlich des Tages des offenen Denkmals wird es am 13. September zwei geführte Baustellenbesichtigungen geben, bei denen der Stand der Arbeiten aus der Nähe betrachtet werden kann. Zudem werden interessante Details zur Entwicklung der Platzanlage und die historische Entwicklung erläutert.

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Leitungsarbeiten

Nun geht es in die Tiefe! Nachdem die südliche Platzfläche abgetragen wurde und die Archäologen zunächst ihre Arbeit beendet haben, werden in den kommenden Wochen Leitungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe durchgeführt. Hierbei werden vor allem die Entwässerungsanlagen (wie z.B. Gullischächte) der neuen Platzgestaltung und den neuen Höhenverhältnissen angepasst. Gleichzeitig werden einzelne Leitungen erneuert. Auch die Anschlüsse für die Laternen sowie Stromanschlüsse für Versorgungspoller der Kirche werden verlegt. Die Archäologen begleiten auch diese Arbeiten. Während auf der Südseite derzeit also vor allem im Untergrund gearbeitet wird, werden auf der Nordseite die vorhandenen Wege und Rasenflächen abgeräumt.

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Archäologie

Mehrfach wurden wir darauf angesprochen und auch die Presse hat schon darüber berichtet: Neben den Bauarbeitern waren in den letzten Wochen auch die Archäologen auf der Baustelle tätig. Diese waren aufgrund der zu erwartenden Funde von vornherein beauftragt und begleiteteten die Arbeiten ab einer zuvor gemeinsam festgelegten Grabungstiefe. Im Zuge der Arbeiten wurde an der südlichen Fassade der Kirche die Gruft der Familie Bredow freigelegt. Auch kamen Fundamente eines einst vorhandenen kleinen Zugangsturmes zur Kirchenempore sowie Feldsteinreste zum Vorschein. In enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt, der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks sowie dem Kontaktarchitekten für das Förderprogramm wird über das weitere Vorgehen entschieden. Alle Funde wurden sorgsam vermessen und dokumentiert. Später werden – so die derzeitigen Überlegungen – die Umrisse der Gruft im Pflaster sichtbar gemacht. Denn um den Platz wie geplant herrichten zu können, müssen die freigelegten Bauwerke wieder zugeschüttet werden. Bauverzögerungen entstanden übrigens nicht – zwischenzeitlich wurden Arbeiten auf der Nordseite vorgezogen.

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Abgeräumt

Das Pflaster auf der Südseite des Reformationsplatzes wurde vollständig abgeräumt. Die Erdhöhe wurde angepasst und entspricht nun der Bearbeitungshöhe der neuen Bauschicht.

Es wurde Baufreiheit für die Leitungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe geschaffen. Die BWB werden in dieser Woche ihre Arbeiten am Reformationsplatz aufnehmen.

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Kleinsteinpflaster

Zu Beginn der Arbeiten am Reformationsplatz wurden zunächst große Teile der ehemaligen Bodenbeläge auf der Südseite abgeräumt. Während die Asphaltreste entsorgt werden, wird das ausgebaute Kleinsteinpflaster gesiebt und aufbewahrt. Später wird dieses wieder eingebaut. Durch die Neugestaltung der Südseite (dort wo derzeit Asphalt verbaut war) werden jedoch mehr Mosaikpflastersteine benötigt, als derzeit ausgebaut werden. Damit bei einer Ergänzung mit neuem Material der optische Zustand möglichst erhalten bleibt – und nicht in Teilbereichen ausschließlich neu und ggf. steril wirkendes Pflaster verbaut wird – werden die ausgebauten Steine später vor dem Einbau aufwändig mit den neuen Steinen gemischt, so dass ein homogenes Erscheinungsbild entsteht.

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Veränderte Wegeführung

Mitte dieser Woche wurde die Wegeführung am Refomationsplatz leicht angepasst. Die eingezäunte Fläche auf der Südseite des Platzes umfasst nun auch die Fahrbahn vor den Wohnhäusern. Der Gehweg bleibt jedoch weiterhin nutzbar und damit auch die Zugänge zu den Gebäuden. Zeitweise wird die Rampenanlage zur Mönchstraße wieder geöffnet (der Platz selbst bleibt aber gesperrt!), um den Zugang und einen Rettungsweg zu den Häusern Reformationsplatz 3 und 4A sicherzustellen. Notwendig wurde die Verlegung des Zaunes durch die bevorstehenden Arbeiten an der Kanalisation. Hierfür wird demnächst die einstige Fahrbahn aufgebrochen und es werden entsprechende Schächte erstellt. Die Lage des Bauzauns wird immer mal wieder den baulichen Erfordernissen angepasst – wir informieren darüber hier an dieser Stelle.

Erste Arbeiten am Reformationsplatz

Nachdem die Baustelleneinrichtung erfolgt ist und Bezirksstadtrat Bewig den feierlichen ersten Spatenstich vollzogen hat, kann nun mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Zunächst wurden die Ausstattungselemente wie Bänke, Begrenzungsgitter etc. entfernt, nun werden die Beete am Kircheneingang sowie der Belag der Südseite abgetragen. Bereits nach wenigen Tagen sind die Arbeiten deutlich sichtbar geworden.

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Spatenstich am Reformationsplatz!

Heute gab Bezirksstadtrat Frank Bewig im Beisein von Pfarrer Björn Borrmann den feierlichen ersten Spatenstich für die mit rund 1,8 Mio. Euro aus dem Förderprogramm Lebendige Zentren und Quartiere finanzierte Neugestaltung des Platzes rund um die St. Nikolai-Kirche.

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Es geht los!

Der Reformationsplatz verändert sein Gesicht: Nachdem am Montag mit der Baustelleneinrichtung begonnen wurde, hat das Altstadtmanagement heute Banner an den Bauzäunen angebracht, die über die geplanten Maßnahmen und die Geschichte des Platzes informieren. Machen Sie sich selbst ein Bild!