Baustellenblog

An dieser Stelle informieren wir wöchentlich über den Baufortschritt am Reformationsplatz.
Begleiten Sie mit uns die Umsetzung der ersten großen Baumaßnahme zur Neugestaltung der Altstadt!

Durchgang

Die Pflasterarbeiten auf der Südseite schreiten weiter voran und die neue Platzgestalt wird immer sichtbarer. Auch an der neuen barrierefreien Treppen- und Rampenanlage zur Mönchstraße wurde mit der Kleinstein-Pflasterung begonnen.

In einem neuen Schritt der Umbaumaßnahmen ist der Zugang zu den Häusern Reformationsplatz 6 bis 8 hinter dem Chorraum der St.-Nikolai-Kirche temporär nur über Breite Straße / Kirchgasse und den Hof möglich.

Die Flächen des zweiten Bauabschnitts auf der Nordseite des Reformationsplatzes werden weiterhin noch als Materiallager genutzt. An der Carl-Schurz-Straße konnte aber bereits mit dem Setzen der neuen Bordsteine begonnen werden.

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Rampe

Nachdem in den letzten Wochen der Abriss der alten Treppen-/Rampenanlage – die den Reformationsplatz mit der Mönchstraße verbindet – erfolgte, befindet sich der Neuaufbau nun bereits in vollem Gange.

Tag für Tag wird ein Stück mehr sichtbar, wie die zukünftige, den aktuellen Anforderungen an die Barrierefreiheit entsprechende, Rampenanlage entsteht. Diese wird von hellen Granitelementen eingefasst.

In den Flächen hinter diesen Elementen werden zukünftig Beete angelegt und Laternen installiert, während die Bereiche links und rechts an den Gebäudefassaden weiterhin einen kurzen Weg über einzelne Treppenstufen ermöglichen.

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Pflasterung

Die Arbeiten auf dem südlichen Reformationsplatz schreiten voran. In sorgfältiger Handarbeit werden nun die Pflastersteine verlegt, die zuvor frisch aufbereitet und nun mit neuen Exemplaren gemischt eingesetzt werden.

Nach der erfolgreichen Überprüfung der Musterflächen im November letzten Jahres fiel die Entscheidung in Abstimmung mit der Denkmalpflege für diese Steinmischung. Im Endergebnis entsteht eine farblich leicht variierende und interessante Bodenfläche, die im Zusammenhang mit der St. Nikolai-Kirche ein neues harmonisches Gesamtbild ergibt. Die Plattenbahn vor der ehemaligen Volkshochschule nähert sich bereits dem Endzustand.

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Baumscheiben

In der letzten Woche wurden auf der Südseite des Platzes die neuen Baumscheibenroste montiert. Diese wurden zuvor extra individuell für die jeweiligen Bestandsbäume konstruiert und angepasst.

Im Gegensatz zur bisherigen Situation mit stark verdichtetem Boden (s. Fotogalerie) werden die hochliegenden Wurzeln nun geschützt. Die Bewässerung und Belüftung der Bäume wird so sichergestellt und verbessert.

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Abriss

Damit Neues entstehen kann, muss Altes zunächst weichen. In der letzten Woche wurde mit dem Abriss der Rampen-/Treppenanlage zwischen Reformationsplatz und Mönchstraße / Markt begonnen. Die teils massive Stahlbetonkonstruktion wurde mit einem Abbruchhammer zertrümmert, Lärmbelästigungen waren leider unvermeidlich.

Die Maßnahme erfolge in enger Abstimmung mit den Anliegern, denn zeitweise konnten die Bewohner nur über den Hof in Ihre Wohnungen gelangen und auch die wertvollen Grabungsfunde im benachbarten „Knochenkeller“ durften keinen starken Erschütterungen ausgesetzt werden. Das Altstadtmanagement koordinierte im Vorfeld all diese Belange.

In den nächsten Tagen erfolgen die noch ausstehenden Abbrucharbeiten, bevor mit der Neuanlage einer Rampen-/Treppenanlage begonnen wird, die den aktuellen Normen der Barrierefreiheit entspricht. Wir werden die Entstehung hier weiter begleiten.

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Es geht weiter!

Nach der winterbedingten Pause wurden die Arbeiten in dieser Woche wieder aufgenommen.

Als nächste Maßnahme steht der Abriss der Rampenanlage zur Mönchstraße an. Daher wurde bereits jetzt der Durchgang gesperrt, der Zugang zum Wohnhaus Reformationsplatz 4A ist weiterhin gewährleistet. Vom 03.03.-05.03.2021 kann der Zugang für die Mieter des besagten Hauses nur über den Hof erfolgen, was bereits mit der Hausverwaltung abgestimmt ist. Anschließend bleibt der Abgang zur Mönchstraße für die Bauarbeiten gesperrt, die Zuwegung erfolgt zur Carl-Schurz-Straße entlang des Bauzaunes. Die Rettungwege bleiben gewährleistet.

Während der Abrissmaßnahme wird es von Mittwoch bis Freitag kommender Woche leider zu erheblichen Lärmbelästigungen kommen, da die Betonwände weggestemmt werden müssen. Wir bitten entstehende Unannehmlichkeiten bereits jetzt zu entschuldigen.

Winterpause

Nun ist zunächst Ruhe eingekehrt am Reformationsplatz. Wir verabschieden uns in eine kleine Weihnachtspause und begleiten an dieser Stelle auch im kommenden Jahr die Baufortschritte rund um die St. Nikolai-Kirche.

Zu den aktuellen Informationen bezüglich des Weihnachtsprogramms in der Kirche verweisen wir Sie tagesaktuell auf www.nikolai-spandau.de.

Update Jan/Feb 2021: Aufgrund der Witterungsverhältnisse (Frost und Schneefall) ruhen die Arbeiten derzeit und werden wieder aufgenommen, sobald es die Temperaturen zulassen.

Update Feb 2021: Am 23. Februar wurden die Arbeiten wieder aufgenommen.

Umrandung

Der Reformationsplatz wird zukünftig optisch etwas aus seinem Umfeld „hervorgehoben“. Dies erfolgt mit einem umlaufenden dunklen Board. Dieses besteht aus Gabbro, einem Granit-ähnlichen dunklen Gestein aus Schweden.

Auf der Südseite wurde vor kurzem entlang der südlichen Straßenflucht sowie vor der Kirchgasse 3 mit dessen Verlegung begonnen. Vor dem Gebäude liegen zudem bereits wieder die ersten Granitplatten, die zu Beginn der Arbeiten ausgebaut und zwischengelagert wurden.

Somit werden die ersten Konturen der zukünftigen Platzgestaltung nun Tag für Tag ein Stück sichtbarer.

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Treppenstufen

Rund um das Joachimsdenkmal beginnt der Wiederaufbau der Treppenstufen. Die unterste Lage wurde hierzu in einem Betonbett verlegt. Vor dem Gebäude der Kirchgasse 3 erfolgte der Einbau eines wasserdurchlässigen Geogitters, welches die Belastbarkeit der zukünftigen Flächen erhöht.

Unterdessen wurden in der vergangenen Woche die Rohlinge der Baumroste für die Einfassung der Baumscheiben auf der Südseite des Platzes probeweise angelegt. Diese werden nun manuell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst, im Anschluss verzinkt und lackiert und im kommenden Jahr am zukünftigen Bestimmungsort eingebaut.

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Musterflächen

Nahe des Pflanzbeetes auf der Südseite der St. Nikolai-Kirche wurden Musterflächen angelegt, um die Funktion und Wirkung der zukünftigen Pflasterung zu prüfen.

Die Steinmischung für das Kleinpflaster setzt sich aus den ehemaligen vor Ort verlegten sowie neuen Steinen zusammen. Durch die Mischung soll ein gleichmäßiges Erscheinungsbild erzielt werden.

Für das später befahrbare Pflaster am süd-westlichen Abschnitt des Reformationsplatzes wurde die Verlegeform der neuen Pflastersteine getestet. Diese werden in einem Winkel von 30 Grad verbaut, um keine großen Zwischenräume entstehen zu lassen.

Teil der Farbabstimmung ist die Verfugung. Beide Pflasterungen werden mit einem anthrazit-farbendem Material verfüllt. Eine graue oder hellgraue Variante wurde ausgeschlossen.

Das Ergebnis der Prüfung der Verlegemuster wurde mit der Denkmalpflege abgestimmt.

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