Baustellenblog

An dieser Stelle informieren wir wöchentlich über den Baufortschritt am Reformationsplatz.
Begleiten Sie mit uns die Umsetzung der ersten großen Baumaßnahme zur Neugestaltung der Altstadt!

Kircheneingang

Nachdem in der letzten Woche die Südseite zur Benutzung freigegeben wurde, geht es nun sichtbar voran. In den kommenden zwei Wochen wird der Bereich vor dem Haupteingang der Kirche umgebaut. Nachdem Strom- und Wasserleitungen ihren Weg unter die Erde gefunden haben, wird das Pflaster auch in diesem Bereich neu gesetzt. Weiterhin erhält die Kirchengemeinde neue Informationsvitrinen.

Die Arbeiten vor dem Haupteingang sollen rechtzeitig zum Reformationstag am 3. Oktober abgeschlossen werden. Solange erfolgt der Zugang zur weiterhin geöffneten Kirche über den seitlichen Eingang auf der Südseite.

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Gastronomie belebt den Platz!

Nach einer baubedingten Zwangspause – der Zugang war durch die Baustelle an dieser Stelle zeitweise leider kaum möglich – hat mit der teilweisen Freigabe des Platzes auch das seit diesem Jahr dort ansässige Café „In Piazza“ endlich wieder geöffnet.

Herr Bortotto freut sich von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr auf Ihren Besuch und empfängt Sie mit leckeren italienischen Kaffeespezialitäten und kleinen feinen Backwaren. Auch Kaffeebohnen für zuhause werden angeboten. Schauen Sie doch einmal vorbei und gönnen Sie sich eine kleine Auszeit! Im kommenden Jahr soll die Außenmöblierung im Schatten der Kirche noch ausgebaut werden.

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Bauleuchten auf Wanderschaft

Auch das ist leider Alltag auf der Baustelle: die regelmäßige Wiederherstellung der Verkehrssicherung. Insbesondere nach den Wochenenden fehlt entlang des Bauzauns nahezu in jeder Woche ein Teil der vorgeschriebenen Warnbaken und Baustellenleuchten. Mutmaßlich von mitunter alkoholisierten Jugendlichen entwendet, finden sich diese mit etwas Glück im Zwischengeschoss des nahegelegenen U-Bahnhofes wieder, größtenteils jedoch sind diese für immer verschwunden.

Und das hat Konsequenzen: Zur Wiederherstellung der ordnungsgemäßen Absicherung der Baustelle müssen diese ersetzt werden – bezahlt aus Fördermitteln und somit Steuergeldern. Auch die zuständige Firma muss dafür jedes Mal anrücken. Mittlerweile ist eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Entwendungen zusammengekommen. Sachdienliche Hinweise – vor allem auch, wenn sie z.B. irgendwo in der Altstadt herumliegende Baken entdecken – nehmen wir gerne entgegen!

Auf den Platz, fertig, los!

Nach ein paar Wochen urlaubs- und krankheitsbedingter Pause – in der unsere Berichte von den Baufortschritten von Bürgern, Politik und Presse bereits vermisst wurden – melden wir uns nun endlich mit dem Baustellenblog zurück (und werden auch wieder regelmäßiger berichten, versprochen)!

Und wir können gleich mit einer freudigen Nachricht beginnen: Gestern Nachmittag erfolgte die lang ersehnte Freigabe der südlichen Platzhälfte für die Öffentlichkeit! Von nun an ist nicht nur dieser Teil des Reformationsplatzes begehbar, es ist auch wieder eine fußläufige Verbindung vom Marktplatz zur Carl-Schurz-Straße sowie zur Kirchgasse und weiter bis zur Havelstraße möglich. Dank der freigegebenen neuen Rampenanlage ist dieser Weg nun erstmals barrierefrei.

Dem aufmerksamen Beobachter fallen sicherlich noch einige ausstehende Restarbeiten auf, die bis Ende des Jahres vervollständigt werden: Im Oktober sollen die Pflanzungen in den Beeten erfolgen, auch die Bewässerungsanlage wird bis dahin fertiggestellt. Die Köpfe der Gaslaternen entlang der südlichen Straße werden gerade überarbeitet und kehren zurück. Mülleimer werden ebenso ergänzt, wie Bänke an der Rampenanlage. Auch die Zäune an der Kirche werden dann verschwinden.

Wie es im Bauablauf weitergeht, das erfahren Sie in der kommenden Woche!

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Es wird laut!

Die Pflasterarbeiten auf der Südseite des Reformationsplatzes stehen kurz vor dem Abschluss.

Dazu ist es notwendig das verlegte Kleinsteinpflaster mit einer Rüttelplatte zu festigen, um dieses in der endgültigen Lage zu verdichten. Voraussichtlich am, Montag, den 19. und Dienstag, den 20. Juli, ist ganztägig mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Für die Lautstärke bitten wir um Verständnis.

Voraussichtlich bei der nächsten Baubesprechung (17.08.2021) soll beschlossen werden, welche Teile des Platzes in Kürze für die Bürgerinnen und Bürger wieder zur Verfügung stehen. Neben einem Großteil der südlichen Platzfläche ist auch die Stichstraße an den Häusern Reformationsplatz 2 bis 3 bereits fertiggestellt. Weitere Arbeiten, wie an den Durchgängen zur Kirchgasse und zur Havelstraße sowie an der Durchwegung hinter der Kirche, sind ebenfalls weit vorangeschritten.

Ein kleiner Teilabschnitt an der Kirche verbleibt mit Bauzäunen abgetrennt als Materiallager für Material und Geräte, die auf der Nordseite aufgrund der dort weiterlaufenden Arbeiten nicht untergebracht werden können.

*Update*

Die mit Lärm verbundene Verdichtung des Kleinsteinpflasters konnte erst mit dem heutigen Mittwoch, den 21. Juli, beginnen.

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Veränderte Wegeführung

Auf der Südseite des Reformationsplatzes wurde in dieser Woche der unlängst fertiggestellte Gehweg entlang der Hausfassaden wieder freigegeben. Von der Treppe an der Mönchstraße (die Rampe ist noch nicht nutzbar) gelangt man nun zu Fuß wieder bis zur Carl-Schurz-Straße. Auf der eigentlichen Platzfläche schließen die Pflasterer derzeit die letzten Lücken.

Unterdessen befinden sich die Arbeiten der Wasserbetriebe nördlich der Kirche auf der Zielgeraden. Diese werden wieder von den Archäologen begleitet und entsprechende Funde gesichert. Da auch im Bereich des Durchganges zur Havelstraße an den Leitungen gearbeitet wird, ist dieser Durchgang nun für einige Wochen geschlossen worden. Der Zugang zu den Läden, Wohnungen sowie den Einrichtungen der Gemeinde St. Nikolai auf der Nordseite des Reformationsplatzes ist derzeit nur von der Carl-Schurz-Straße aus möglich. Entlang der östlichen Gebäude wurde nach dem Abtragen der alten Pflasterung eine bauzeitliche Zuwegung mit Schotter hergestellt, so dass die Eingänge erreichbar bleiben. Sobald die Arbeiten an den Wasserleitungen abgeschlossen sind, beginnt der Neuaufbau der Oberflächen. Erste Bordsteine wurden bereits gesetzt.

Wir bitten die bauzeitlichen Einschränkungen zu entschuldigen und stehen als Ansprechpartner für alle Anlieger zur Verfügung!

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Nördliche Fahrbahn

Die Pflasterarbeiten am Bürgersteig entlang der Häuser Carl-Schurz-Straße 48 bis Reformationsplatz 3 werden voraussichtlich zum Ende der 23. Kalenderwoche abgeschlossen sein. Rettungsfahrzeuge können die Straße bereits jetzt schon befahren.

Nachdem sich die Arbeiten auf der Südseite damit dem Ende zuneigen, wird die Bautätigkeit nun Schritt für Schritt auf die Nordseite der Platzanlage um die St.-Nikolai-Kirche verlegt.

Am 3. Juni wurden dort die Zäune umgestellt, um die bisherige Baustellenfläche bis an den Gehweg zu erweitern. Die Hauseingänge zwischen der Carl-Schurz-Straße 56, der Havelstraße 17A und dem Reformationsplatz 6 sind weiterhin begehbar. Wie auch schon auf der Südseite wird es hier abschnittsweise zu Beeinträchtigungen kommen. Es wird aber immer eine fußläufige Erreichbarkeit gewährleistet sein.

Die alte Fahrbahn wurde dort bereits aufgebrochen und abgetragen, um weitere Arbeitsschritte zu ermöglichen. So werden die Berliner Wasserbetriebe die Kanalschächte umbauen und neue Leitungen verlegen.

Voraussichtlich Ende Juni wird der schmale Durchgang zur Havelstraße temporär geschlossen. Für Zugänge zu den Häusern wird es aber stets Alternativen geben.

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Rampe

Der Verbindungsweg zwischen der Mönchstraße und dem Reformationsplatz wurde so umgestaltet, dass er zukünftig auch für bewegungseingeschränkte Personen nutzbar ist. Die neue Treppenanlage wird durch eine Rampenbahn in zwei Teilabschnitten barrierefrei nutzbar.

Es sind nur noch Restarbeiten nötig. Die neuen Laternenmasten stehen aber bereits. Aktuell wurde auch schon der direkte Zugang zum Wohnhauseingang des anliegenden Gebäudes geöffnet.

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Stadtmöbel

Nachdem die Pflasterarbeiten weiter voranschreiten, sind nun die ersten Ausstattungselemente hinzugekommen. Der Reformationsplatz wird durch die neuen Stadtmöbel weiter aufgewertet. In der Sichtachse des Marktes und der Mönchstraße in Richtung Treppenanlage wurde eine individuell gestaltete lange Sitzbank aufgestellt. Dort kann ein einladender Treffpunkt entstehen, welcher bislang fehlte. Später sollen hier noch Informationsstelen sowie ggf. Kunst am Bau ergänzt werden. An der St-Nikolai-Kirche stehen im Schatten der alten Bäume die ersten beiden klassischen Sitzbänke. Drei neue Fahrradständer wurden ebenfalls installiert.

Die demontierten Gaslaternen vor der südlichen Häuserreihe werden derzeit aufgearbeitet und kehren in Kürze an ihre alten Standorte zurück. Auch die historischen Gaslaternen auf dem Platz nördlich der Kirche werden nach einer Aufarbeitung erhalten bleiben und um eine ehemals auf der Südseite stehende Gaslaterne ergänzt. Die aktuell noch verpackten zusätzlichen Laternen auf dem südlichen Platz sind den alten Schinkelleuchten nachempfunden und werden als LED-Leuchten ausgeführt. Sie fügen sich in das Gesamtbild ein. Seitens des Leuchtenbetreibers werden leider keine zusätzlichen Gaslaternenstandorte mehr errichtet, die hier jedoch für eine bessere Beleuchtung notwendig wurden.

 

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Durchgang

Die Pflasterarbeiten auf der Südseite schreiten weiter voran und die neue Platzgestalt wird immer sichtbarer. Auch an der neuen barrierefreien Treppen- und Rampenanlage zur Mönchstraße wurde mit der Kleinstein-Pflasterung begonnen.

In einem neuen Schritt der Umbaumaßnahmen ist der Zugang zu den Häusern Reformationsplatz 6 bis 8 hinter dem Chorraum der St.-Nikolai-Kirche temporär nur über Breite Straße / Kirchgasse und den Hof möglich.

Die Flächen des zweiten Bauabschnitts auf der Nordseite des Reformationsplatzes werden weiterhin noch als Materiallager genutzt. An der Carl-Schurz-Straße konnte aber bereits mit dem Setzen der neuen Bordsteine begonnen werden.

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