Studie zur Klimaanpassung

Die Herausforderungen des Klimawandels äußern sich u.a. in einer Zunahme von Starkregenereignissen, aber auch länger anhaltenden Hitzeperioden. Diese Aspekte sollen bei der bevorstehenden Umgestaltung der dicht bebauten und stark versiegelten Altstadt berücksichtigt werden.

In einer Machbarkeitsstudie sind Szenarien und entsprechende Maßnahmenpakete zu entwickeln, wie den Auswirkungen von zunehmender sommerlicher Hitze und Starkregenereignissen in der Altstadt Spandau entgegengewirkt werden kann. Ziel aller Maßnahmen soll u. a. sein, den Stauraum der Mischkanalisation optimaler bewirtschaften zu können und ein ansprechendes Mikroklima mit hoher Aufenthaltsqualität in der Altstadt zu erhalten bzw. zu schaffen. Dazu gehören z.B. Maßnahmen zur Speicherung und lokalen Versickerung von Regenwasser, aber auch Maßnahmen zur Reduzierung der Aufheizung von Gebäuden und Straßenräumen, z.B. durch eine zielgerechte Verschattung. Ziel ist die Schaffung einer hohen Aufenthaltsqualität, damit die Altstadt auch an heißen Tagen für Besucher und Kunden attraktiv bleibt.

Die Studie entsteht parallel und in Abstimmung mit der Rahmenkonzeption zur Neugestaltung des öffentlichen Raumes in der Fußgängerzone. Die Ergebnisse können in den späteren konkreten Planungsschritten einbezogen werden. Ergänzt wird sie um Hinweise für Eigentümer, die das Mikroklima u.a. durch Hofentsiegelungen und Fassadenbegrünungen verbessern können.

Umsetzungsstand:

Div. Abstimmungen, u.a. mit Fachämtern, Berliner Wasserbetrieben, Rahmenkonzeption.

Vorstellung Arbeitsstand vor der Altstadtvertretung am 29.01.2018.

Erarbeitungszeitraum:

2017 bis 2018