Wegeverbindung am Stresowufer

Entsprechend der im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) geplanten Maßnahmen soll auch auf der Ostseite der Havel ein Uferweg für Fußgänger und Radfahrer entstehen. Das Havelufer gegenüber der Spandauer Altstadt ist derzeit nicht öffentlich zugänglich. Es ist geplant, diesen Weg in Zukunft von der Dischingerbrücke (Ruhlebener Straße) im Süden bis zur Spreemündung zu führen.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden die Rahmenbedingungen untersucht und die Umsetzbarkeit geprüft. Grundsätzliche Aussagen zu einer künftigen Wegeführung und -gestaltung wurden getroffen. Die Planungen erfolgten in Abstimmung mit den Vorbereitungen zum Ausbau der Havel im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17.

In Zukunft könnten die Uferbereiche als Freizeit- und Erholungsraum – auch unter touristischen Gesichtspunkten – deutlich aufgewertet werden und neue Wegebeziehungen ermöglichen.

 

Umsetzungsstand:

Die Machbarkeitsstudie wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen und zeigte die grundsätzliche Möglichkeit der Realisierbarkeit eines Uferweges auf. Für das Jahr 2019 wurden Fördermittel für die Weiterführung der nächsten Planungsschritte beantragt. Eine bauliche Umsetzung muss im Einklang mit dem Havelausbau erfolgen, dessen Uferkanten in den folgenden Jahren neu gebaut werden.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wurden vom Umwelt- und Naturschutzamt auf dem 4. Altstadtplenum am 13. November 2018 öffentlich vorgestellt. Zu Beginn der Erarbeitung der Studie wurden alle unmittelbaren Anlieger vom Bezirksamt angeschrieben und über die Planungsabsichten und Untersuchungen informiert.

Erarbeitungszeitraum:

Machbarkeitsstudie: Mai 2017 bis Juni 2018

Weitere Planungsschritte: vorgesehen ab 2019