Altstadtmanagement Spandau

Umgestaltung Reformationsplatz

Der Reformationsplatz ist – neben dem Marktplatz und dem Rathausvorplatz – der bedeutendste Platz in der Altstadt Spandau. Die Gestaltung dieses Platzes vor allem im südlichen Bereich weist erhebliche Mängel auf.

Bereits im Rahmen der Arbeit der ehemaligen AG Öffentlicher Raum und einer entsprechenden Begehung des Reformationsplatzes wurden diese benannt. Hierbei handelt es sich vor allem um das Stadtmobiliar, eine unzureichende Beleuchtung sowie Mängel in der Bepflasterung des Platzes. Die Rampe zur Mönchstraße entspricht nicht den aktuellen Anforderungen einer barrierefreien Gestaltung.

Ziel ist eine denkmalgerechte, barrierefreie Neugestaltung und Aufwertung des Reformationsplatzes, um diesen als zentralen Anlaufpunkt in der nördlichen Altstadt zu stärken.

 

Umsetzungsstand:

Mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie wurde zunächst die Grundlage für die weiteren Planungsschritte gelegt. Hier wurden denkmalpflegerische Erfordernisse, Anforderungen an die Barrierefreiheit und Nutzungsansprüche an den Platz untersucht. Auch fand eine Abstimmung mit der parallel in Erarbeitung befindlichen Rahmenkonzeption für den öffentlichen Raum statt. Dabei wurden die Kirchengemeinde als Eigentümer und Anlieger des öffentlich gewidmeten Platzes sowie die Partner für Spandau GmbH als Betreiber des Weihnachtsmarktes einbezogen.

Mittlerweile liegt die geprüfte Bauplanungsunterlage (BPU) vor. Derzeit laufen die Ausführungsplanungen und es finden Abstimmungen zwischen dem beauftragten Landschaftsplaner und den beteiligten Fachämtern statt, die noch offene Details klären und der Festlegung des konkreten Bauablaufes dienen. Im Laufe des Jahres werden die Bauleistungen ausgeschrieben und beauftragt.

Die Bauphase wird mit einem Baustellenmanagement begleitet. Das Altstadtmanagement ist hier der erste Ansprechpartner.

Eine Dokumentation der Anliegerinformationsveranstaltung vom 21. Mai 2019 zum Bauvorhaben Reformationsplatz können Sie HIER abrufen.

Durchführungszeitraum:

Planung und Vorbereitung: 2016 bis 2018

Umbau: voraussichtlich ab Ende 2019