Altstadtmanagement Spandau

Umgestaltung Reformationsplatz

Der Reformationsplatz ist – neben dem Marktplatz und dem Rathausvorplatz – der bedeutendste Platz in der Altstadt Spandau. Die Gestaltung dieses Platzes – vor allem im südlichen Bereich – wies erhebliche Mängel auf.

Bereits im Rahmen der Arbeit der ehemaligen AG Öffentlicher Raum und einer entsprechenden Begehung des Reformationsplatzes wurden diese benannt. Hierbei handelte es sich vor allem um das Stadtmobiliar, eine unzureichende Beleuchtung sowie Mängel in der Bepflasterung des Platzes. Die Rampe zur Mönchstraße entsprach nicht den aktuellen Anforderungen einer barrierefreien Gestaltung.

Das Ziel der Maßnahme war eine denkmalgerechte, barrierefreie Neugestaltung und Aufwertung des Reformationsplatzes, um diesen als zentralen Anlaufpunkt in der nördlichen Altstadt zu stärken. Alle wichtigen Informationen zum Vorhaben haben wir in einem Informationsflyer und in einem VIDEO (s. auch linke Spalte) für Sie zusammengefasst.

 

Planung:

Mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie wurde zunächst die Grundlage für die weiteren Planungsschritte gelegt. Hier wurden denkmalpflegerische Erfordernisse, Anforderungen an die Barrierefreiheit und Nutzungsansprüche an den Platz untersucht. Auch fand eine Abstimmung mit der parallel in Erarbeitung befindlichen Rahmenkonzeption für den öffentlichen Raum statt. Dabei wurden die Kirchengemeinde als Eigentümer und Anlieger des öffentlich gewidmeten Platzes sowie die Partner für Spandau GmbH als Betreiber des Weihnachtsmarktes einbezogen.

Bei den eigentlichen Planungen zur Neugestaltung der Platzfläche fanden umfangreiche Abstimmungen zwischen dem beauftragten Landschaftsplaner und den beteiligten Fachämtern statt. Zudem wurden im Mai 2019 im Rahmen einer Informationsveranstaltung die Anwohner und Anrainer des Platzes über die geplanten Baumaßnahmen, den Bauablauf und die Auswirkungen auf das unmittelbare Umfeld informiert. Eine Dokumentation der Veranstaltung finden Sie HIER.

Bau:

Der ursprünglich für Anfang Dezember 2019 anvisierte Baubeginn musste verschoben werden, da bei der erfolgten Ausschreibung der Bauleistungen keine belastbaren Angebote abgegeben wurden. Die öffentliche Ausschreibung wurde aus diesem Grund im Februar 2020 erfolgreich wiederholt. Am 29. Juni 2020 starteten die Bauarbeiten.

Der Platz sollte zunächst in zwei getrennten Bauabschnitten – zunächst auf der Südseite, dann auf der Nordseite – erneuert werden. Im praktischen Bauablauf wurde letztendlich auf der gesamten Platzfläche zeitgleich gearbeitet, lediglich die Schwerpunkte lagen zunächst auf der Süd-, später auf der Nordseite. So konnten beispielsweise in der Zeit der archäologischen Grabungen oder der Leitungsarbeiten bereits parallele Arbeiten auf der jeweils anderen Platzhälfe erfolgen.

Zum Tag der Städtebauförderung am 14. Mai 2022 erfolgte die feierliche Übergabe des Platzes an die Öffentlichkeit, nachdem einige Monate zuvor bereits die Südseite zur Nutzung freigegeben wurde. Einen Bericht von den Eröffnungsfeierlichkeiten finden Sie HIER.

Einen Rückblick über das Baugeschehen können Sie in unserem BAUSTELLENBLOG nachlesen, in dem wir während der gesamten Bauzeit über die aktuellen Entwicklungen berichteten.

Die Bauphase wurde mit einem Baustellenmanagement begleitet. Das Altstadtmanagement war hier der erste Ansprechpartner für alle Anwohner und Gewerbetreibenden und brachte deren Anliegen in die regelmäßigen Baustellensitzungen ein.

 

Umsetzungsstand:

Abgeschlossen.

 

Durchführungszeitraum:

Planung und Vorbereitung: 2016 bis 2019

Umbau: Juni 2020 bis Frühjahr 2022

 

 

 

 

 

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