Neue Verordnung ab dem 18. SeptemberStand 14.9.21

Erwartungsgemäß hat sich der Senat heute zu der Einführung eines 2-G-Modells beraten und u.a. nachstehendes beschlossen. Die entsprechend erweiterte Verordnung wird voraussichtlich am 18. September in Kraft treten und vorerst bis 15. Oktober 2021 gelten.

 

Einführung eines 2G-Optionsmodells (der Betreiber hat die Wahl, dies einzusetzen):

Unter der 2G-Bedingung dürfen nur vollständig Geimpfte und Genesene eingelassen werden. Das gilt auch für das Personal.

Die 2G-Bedingung kann auch für einzelne Tage oder begrenzte Zeiträume genutzt werden. D.h.: an zu bestimmenden Tagen kann 2-G gelten und an anderen ggf. 3-G. Eine räumliche Mischung aus beiden Regelungen an denselben Tagen ist ausgeschlossen.

Das Vorliegen eines Impf- oder Genesenennachweises ist bei der Anwesenheitsdokumentation verpflichtend zu erfassen. Auf die 2G-Bedingung muss hingewiesen werden.

Wenn die 2G-Bedingung gilt, besteht keine Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands und keine Maskenpflicht.

Die Verordnung soll es ermöglichen, dass definierte Einrichtungen und Betriebe Ihr Angebot unter der 2G-Bedingung zugänglich machen können und im Gegenzug Erleichterungen von den Bestimmungen der Verordnung erlangen. Diese Möglichkeit ist in der Verordnung beispielsweise bei Veranstaltungen, für Dienstleistungen, in der Hotellerie und Gastronomie sowie im Kultur- und Sportbereich gegeben.

Die Zulassung von Großveranstaltungen darf eine Auslastung von bis zu 100 Prozent umfassen, maximal aber 25.000 zeitgleich anwesende Personen.

Es werden Bereiche definiert sein, die vom Optionsmodell ausgeschlossen sein werden. So werden auch Bereiche definiert, die nur im 2-G-Modell öffnen können – bspw. Dampfbäder.

Die Konkretisierung ist wieder der noch zu veröffentlichenden neuen Verordnung auf den Seiten des Senats zu entnehmen.

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