Erweiterte Überbrückungshilfen des Bundes für den MittelstandStand: 22.06.2020

Der Bund hat Eckpunkte für eine erweiterte Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen, beschlossen. Dem Link folgend können die wesentlichsten Eckpunkte entnommen werden. Zu den bisherigen Soforthilfen ist der Umfang der einzelnen Förderungen und die Antragsberechtigung angepasst worden.

Eine Beantragung wird von der Investitionsbank Berlin aktuell vorbereitet. Die Onlineschaltung ist für Anfang Juli vorgesehen.

Eckpunkte:

– Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren

– Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen: Der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 ist zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen

– Die Förderung betriftt die Monate Juni, Juli und August 2020. Die Überbrückungshilfe gewährt in diesem Zeitraum einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von:

  • 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 50 Prozent bei Einbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  • 40 Prozent bei Einbruch zwischen 40 und unter 50 Prozent

– Maximalförderung: 150.000 Euro

Es wird sich um ein ausschließlich digitales, zweistufiges Antragsverfahren handeln. Durchzuführen ist es nur durch den beauftragten Steuerberater oder den Wirtschaftsprüfer.

Eckpunkte Überbrueckungshilfen