Archäologie

Mehrfach wurden wir darauf angesprochen und auch die Presse hat schon darüber berichtet: Neben den Bauarbeitern waren in den letzten Wochen auch die Archäologen auf der Baustelle tätig. Diese waren aufgrund der zu erwartenden Funde von vornherein beauftragt und begleiteteten die Arbeiten ab einer zuvor gemeinsam festgelegten Grabungstiefe. Im Zuge der Arbeiten wurde an der südlichen Fassade der Kirche die Gruft der Familie Bredow freigelegt. Auch kamen Fundamente eines einst vorhandenen kleinen Zugangsturmes zur Kirchenempore sowie Feldsteinreste zum Vorschein. In enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt, der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks sowie dem Kontaktarchitekten für das Förderprogramm wird über das weitere Vorgehen entschieden. Alle Funde wurden sorgsam vermessen und dokumentiert. Später werden – so die derzeitigen Überlegungen – die Umrisse der Gruft im Pflaster sichtbar gemacht. Denn um den Platz wie geplant herrichten zu können, müssen die freigelegten Bauwerke wieder zugeschüttet werden. Bauverzögerungen entstanden übrigens nicht – zwischenzeitlich wurden Arbeiten auf der Nordseite vorgezogen.